Träumen auf dem Boden der Tatsachen
Wie geht klimagerechte Kunstgeschichte? Gespräch mit David Ganz, Lilian Haberer, Kaja Ninnis und Miriam Szwast
Identifier (Artikel)
Abstract
Die menschengemachte ökologische Krise unserer Gegenwart hat immens ungleiche Ursachen und Folgen für die verschiedenen Lebensformen des Planeten. Mit dem Begriff der Klimagerechtigkeit werden gewöhnlich die zwischenmenschlichen Ungleichheiten adressiert, die die sozialen und politischen Herausforderungen bei der fairen Verteilung der Lasten, Ressourcen und Verantwortlichkeiten mit sich bringen: zwischen Generationen, Geschlechtern, Klassen, Regionen, Ländern und andere, Klimagerechtigkeit bedeutet daher mehr als Emissionsreduktion. Sie erfordert strukturelle Veränderungen, die historisch gewachsene Ungleichheiten und unausgewogene Machtverhältnisse anerkennen und idealiter nivellieren. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die Kunstgeschichte zu einer klimagerechten Zukunft beitragen kann.
Schlagwörter:
Ökokritische Methodologie, Praktiken des Faches, ökologisches Engagement, Verantwortung, Nachhaltigkeit
Statistiken

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