Auf zu neuen Ufern!
Künstlerische Technoökologien zwischen neuen Naturbildern und Wissenschaftskommunikation
Identifier (Artikel)
Abstract
Die Überwindung von in der westlichen Tradition weitverbreiteten dualistischen Vorstellungen zum Verhältnis von Natur und Kultur bzw. Ökologie und Technologie zugunsten neuer hybrider und nachhaltiger Ökologiekonzepte ist ein wichtiges ökoaktivistisches Anliegen diverser Forscher*innen der Posthumanities. Für diese Agenda spielen die internationalen Art Sciences, welche künstlerische Praktiken mit der unkonventionellen Verwendung von Spitzentechnologien kombinieren, eine zentrale Rolle. Der Artikel untersucht diese Medienkunstströmung am Beispiel von BioBAT Art Space in Brooklyn, einer an einen Laborkomplex angegliederten Bio-Art-Galerie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die vielfältige maritime Welt von New Yorks Küstenstreifen als schützenswertes Ökosystem zwischen Großstadt und Ozean der Bevölkerung näherzubringen. Dazu wird exemplarisch die Ausstellung Water Stories (2024/25) untersucht.
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