Papiergeld der Ming-Dynastie aus der Sammlung der Deutschen Bundesbank
Untersuchungen zur Authentizität
Identifier (Artikel)
Abstract
Mittels verschiedener naturwissenschaftlicher Methoden wurden drei Banknoten aus dem historischen Papiergeldbestand der Numismatischen Sammlung der Deutschen Bundesbank, die bisher der Ming-Dynastie (1368–1644) zugeordnet wurden, einer umfassenden materialanalytischen Untersuchung unterzogen. Die Herstellung und breite Zirkulation von gefälschten Banknoten führten bereits während der Ming-Dynastie u. a. zu einer rapiden Entwertung des chinesischen Papiergeldes. Ab dem 20. Jahrhundert stieg das Interesse von Kunstsammlern an historischem Papiergeld stark an, wodurch der Anteil an gefälschten Banknoten zu einem komplexen Phänomen wurde. Materialtechnologische Untersuchungen zur Feststellung der Authentizität von historischem Papiergeld sind immer noch relativ selten. Die aus der Kombination von optischen und analytischen Methoden erhaltenen Ergebnisse ließen Rückschlüsse zur Unterscheidung von modernen und historischen Materialien und damit zur Authentizität der untersuchten Banknoten zu.
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